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Enris



Anmeldedatum: 13.06.2012
Beiträge: 527
Wohnort: Südwestpfalz

BeitragVerfasst am: Mi Jan 20, 2016 9:28 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo auch,

Lira hat Folgendes geschrieben:
@Enris: Ich hatte doch unter 18 verstanden? Was ist dann an der Aussage falsch? (Sry, ich verstehs gerade nicht so ganz)

Nichts.
Danke für den Hinweis. Ich musste jetzt selber nachdenken: Eine Sache als "richtig" zu bezeichnen heißt nicht, dass eine andere "falsch" ist. Hattest du den Eindruck?

Anders gesagt - und das ist aus dem Gesamtzusammenhang meines Beitrags gerissen (und selbst der ist aus einem größeren Zusammenhang gerissen):
Hier geht es um juristische Themen. Aus dieser Sicht heraus ist BDSM immer eine Grauzone (vgl. meinen Absatz mit dem Ganzen im Auge zu behalten). Unter 18 wird es noch diffiziler.

Das Recht hält sich nicht mit einem Gesetz auf. Denn kein Gesetz steht alleine im Raum. Das hat ja sononso schon in seinem Beitrag vom 17.04.2013 ausgeführt:
sononso hat Folgendes geschrieben:
Natürlich ist eine einvernehmliche Fesselung, solange sie einvernehmlich bleibt, nicht strafbar, wenn der Jugendschutz berücksichtigt wurde.


Ganz wichtig, wie schon geschrieben: Das Gesetz hat kein Herz. Und auf juristisches Kleinklein will ich nicht hinaus.

sononso hat Folgendes geschrieben:
Ja, ich fahre Auto, aber das empfinde ich hier nicht zielführend; es war ein Beispiel, das veranschaulichen sollte, daß es einzuhaltende Regeln gibt, von denen, zugegebenermaßen, manche Ausnahmen machen. Sofern sie es aber zudem willentlich und bewußt tun, stellt es oft eine Straftat dar.

Danke für die Präzisierung. Ich halte es für zielführend, weil es ein beispielhafter Bereich ist. Übrigens sehr genau formuliert: Willentlich und bewusst zu handeln ist Vorsatz, da sind wir tatsächlich im kritischen Bereich. Andererseits sind wir uns auch darüber klar, dass selbst Unaufmerksamkeiten zu einer Straftat führen können: Wird jemand verletzt ist das Körperverletzung (ich weiß, dass wir das in dieser Kürze nicht exakt ausführen können).

Auch im BDSM kann es trotz SSC zu Unfällen kommen. Es ist eine heikle Frage, wie weit die Einwilligung eines BWOs geht, wenn Top daneben haut (Ablenkung, neues Schlaginstrument, Schlaginstrument versagt, BWO zappelt unverhofft ... Unfall eben).

Was ist noch im Rahmen der Einwilligung, wenn BWO wissen kann, dass nicht alles glatt laufen kann?

Um zum Anfang zurückzukehren: BDSM ist Grauzone. Und U18 wird's eben nochmal schattiger, weil der Gesetzgeber diese Einwilligung und die Einsicht in absehbare Gefahren Jugendlichen nicht zutraut. Aber das hatte ich oben ja schon angesprochen.

So, jetzt schalte ich Verstand weg und Herz zu:
Wär's nicht schön, wenn wir keine Gesetze bräuchten?

Schönen Gruß
Enris
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Lira



Anmeldedatum: 17.03.2014
Beiträge: 1200
Wohnort: Nähe Stuttgart

BeitragVerfasst am: Mi Jan 20, 2016 2:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Dann hätte ich es wahrscheinlich einfach falsch verstanden, Entschuldigung.

Ich finde man benötigt immer Gesetze. Wie schon Thomas Hobbes es beschrieb in der egoistischen Ethik allein schon um seine Sicherheit zu gewährleisten. Denn ohne Gesetze könnte jederzeit jemand uns misshandeln/missbrauchen/bestehlen bis hin zum töten. Ich finde Gesetze wertvoll, auch wenn ich manche nicht so toll finde.
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scandor



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Beiträge: 2173
Wohnort: Zwischen Stuttgart und Pforzheim

BeitragVerfasst am: Mi Jan 20, 2016 4:20 pm    Titel: Der kleine Unterschied Antworten mit Zitat

@Lira:

Zwischen "brauchen" und "benötigen" besteht, vor allem hinsichtlich von Gesetzen, ein kleiner Unterschied. In diesem Fall (Enris Wunsch, keine Gesetze zu brauchen) ist er sogar noch augenfälliger: Es geht ihm überhaupt nicht darum, dass wir keine Gesetze benötigen, denn wir benötigen sie durchaus, weil es der menschlichen Natur zu Eigen ist, stets zuerst an sich, seinen (oder ihren) Vorteil und sein (oder ihr) Wohlergehen zu denken. Der Mensch ist einfach zu egoistisch, als dass der Verzicht auf Gesetze möglich wäre.

Falls wir gar keine Gesetze bräuchten, hätte sich die "noble" (nicht egoistische) Seite des Menschen durchgesetzt: alle gäben aufeinander Acht, nähmen Rücksicht, tolerierten andere Vorstellungen, Einstellungen, Lebensweisen, wollten nichts umändern, durchsetzen, verbiegen und gemäß den eigenen Vorstellungen anpassen. Alle hätten einander lieb. Niemand dächte nur an sich.

Leider leben wir nicht im weltentrückten Elysium, sondern im Hier und Jetzt in unserer Realität. Und deshalb benötigen wir leider Gesetze...
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J.-R.
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